OT 13 – Il turco in Italia / Der Türke in Italien

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Gioachino Rossini: Il turco in Italia / Der Türke in Italien
Text von Felice Romani. Libretto Italienisch/Deutsch, übersetzt und herausgegeben von Reto Müller.
ISBN 978-3-86583-572-7 | Leipzig 2011, 196 Seiten, 12×19 cm, Klebebindung

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Beschreibung

In der Umgebung von Neapel ist der Dichter Prosdocimo auf der Suche nach dem Stoff für eine komische Oper. Er stößt auf eine Gruppe Zigeuner, darunter Zaida, die einst von dem türkischen Fürsten Selim aus dem Serail verstoßen wurde. Dieser ist gekommen, um das schöne Italien kennen zu lernen. Die kapriziöse Fiorilla lässt sich sofort mit ihm ein und bringt damit ihren ältlichen Ehemann Geronio und den heimlichen Liebhaber Narciso zur Verzweiflung. Der Dichter ist begeistert über die Verwicklungen, die ihren Höhepunkt erreichen, als Zaida Selim erkennt und mit Fiorilla in Streit gerät. Selim, dem es weder gelingt, Fiorilla von Geronio loszukaufen, noch sie zu entführen, versöhnt sich schließlich mit Zaida. Geronio gibt vor, seine Frau zu verstoßen, nimmt sie aber angesichts ihrer Reue wieder auf, während Narciso Besserung gelobt. Nach all diesen Irrungen, die die Liebe umso stärker aufleben lässt, ist der Dichter zufrieden mit seiner Handlung nach dem wahren Leben.

Rossinis dreizehnte Oper, 1814 auf ein Libretto von Felice Romani für die Mailänder Scala entstanden, ist heute eine seiner meistgespielten komischen Werke. In der Reihe Operntexte wird der vollständige Wortlaut, wie er von Rossini vertont wurde, abgedruckt und übersetzt. Ergänzend wurden nicht vertonte Passagen aus dem gedruckten Libretto der Uraufführung sowie später hinzugekommene alternative Musiknummern in den Text aufgenommen.