OT 3 – L’equivoco stravagante / Die verrückte Verwechslung

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Gioachino Rossini: L’equivoco stravagante / Die verrückte Verwechslung
Text von Gaetano Gasbarri. Libretto Italienisch/Deutsch, übersetzt und herausgegeben von Reto Müller.
ISBN 978-3-86583-644-1 | Leipzig 2012, 148 Seiten, 12×19 cm, Klebebindung

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Beschreibung

Der arme Ermanno ist heimlich in Ernestina, die philosophiebesessene Tochter des neureichen Bauern Gamberotto, verliebt. Die Diener Frontino und Rosalia unterstützen den Jüngling und führen ihn als Lehrer Ernestinas in das Schloss Gamberottos ein. Dessen dümmlicher Schwiegersohn in spe, Buralicchio, erreicht in seiner Eifersucht die umgehende Entlassung des Hauslehrers. Frontino ersinnt einen Brief, wonach Ernestina ein als Mädchen verkleideter und vom Militär desertierter Kastrat sei. Buralicchio fällt darauf herein, doch anstatt die Verlobte einfach zu verlassen, zeigt er den vermeintlichen Eunuchen beim Militärkommandanten an. Ernestina wird ins Gefängnis geworfen. Ermanno kann seine Liebe beweisen, indem er der Geliebten mit einer Uniform zur Flucht verhilft. Der gelackmeierte Buralicchio verzichtet auf die seiner nicht würdige Braut, und Gamberotto erteilt Ermanno und Ernestina den Segen..

Rossinis dritte Oper, 1811 auf ein etwas anstößiges Libretto von Gaetano Gasbarri in Bologna entstanden und nach nur drei Aufführungen von den Behörden abgesetzt, fristet auch heute noch ein Schattendasein, obwohl sie in mancher Hinsicht als Prototyp seiner künftigen zweiaktigen Buffo-Opern gelten darf. In der Reihe Operntexte wird der vollständige Wortlaut, wie er von Rossini vertont wurde, abgedruckt und übersetzt. Ergänzend sind alternative Passagen aus dem gedruckten Libretto der Uraufführung in den Text aufgenommen.